"Vom Himmel hoch da komm ich her …"
Adventskalender aus 100 Jahren
Verein der
 Freunde des Museums Europäischer Kulturen

 

 


Museumsveranstaltungen

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 200 Kalendern aus der großen Adventskalender-Sammlung des Museums Europäischer Kulturen. Gedruckte Adventskalender, wie wir sie heute kennen, gibt es seit etwa 100 Jahren. Die Ausstellung beginnt mit den Münchener Adventskalendern des Verlegers Gerhard Lang (1881-1974). Er brachte zwischen 1908 und 1938 über 30 Adventskalender, von bekannten Illustratoren gestaltet und aufwendig verarbeitet, heraus. In den 1920er Jahren waren die Adventskalender schon so beliebt, dass Verlage in ganz Deutschland seinem Beispiel folgten und Adventskalender produzierten. In den 1930er Jahren begannen auch die europäischen Nachbarländer mit der Herstellung von Adventskalendern. Sie bezogen nationale Besonderheiten, wie z.B. den schwedischen Julbock in die Kalendergestaltung ein. Nach der Einstellung der deutschen Adventskalenderproduktion im Zweiten Weltkrieg erschienen bereits 1945 wieder Kalender. Amerikanische Besatzungssoldaten trugen nun zum Siegeszug der Adventskalender auch in den USA bei. Die Produktion in der Bundesrepublik Deutschland richtete sich zunehmend auf einen internationalen Markt. Viele der lieblich-zeitlosen Entwürfe werden über Jahre gedruckt und erleben bis heute Millionenauflagen.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die in der DDR gedruckten Adventskalender. Die wenigen Verlage, wie z.B. der Berliner Planet-Verlag, haben ein großes Spektrum schön gestalteter Entwürfe angeboten, die meist nur in einer einzigen Auflage gedruckt wurden. Eine Besonderheit in der DDR bildeten die christlichen Adventskalender, z.B. die des Oberlausitzer Kunstverlages. Einzig hier durfte an den christlichen Ursprung des Festes erinnert werden.
Neben der historischen Entwicklung der Adventskalender, der Vorstellung einzelner Künstler und typischer Motive, wie z.B. der Adventsuhr, werden gefüllte - und zur Werbung genutzte Kalender gesondert vorgestellt.


Ansprechpartner: Prof. Dr. Konrad Vanja/Tina Peschel, Museum Europäischer Kulturen SMB, Im Winkel 6/8, 14195 Berlin, Fax: 030 / 83901283


Bisherige Ausstellungsorte:
Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk (15.11.2003 - 25.1.2004)

Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk
Meyenburger Tor 3a - 16928 Pritzwalk
Tel. (03395) 302802

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10-12 und 13-17 Uhr
Samstag & Sonntag 13-16 Uhr

geplant: Stadtmuseum Meißen (November 2004 - Januar 2005)

>>> zurück zu Museumsveranstaltungen

>>> Museum 
Europäischer Kulturen 
zurück zur Startseite