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Goerd Peschken,
Der Anfang der Backstein-Neuromanik, Das Bauwerk "ist in programmatischer
Rundbogen-Architektur gehalten. Die Giebelbau Richtung Oder trägt
kolossale Blendarchitekturen über Lisenen, unter allen Traufen läuft
ein Rundbogenfries. Die breiten Lisenen wirken freilich sehr klassizistisch.
Der Bogenfries und die 'basilikale Form' des 'Langhauses' aber weisen
zunächst auf ein romanisches Vorbild. Die Okulusfenster im 'Obergaden'
scheinen zunächst ein Rückgriff auf die barocke Tradition; in
dessen sind gerade sie es, die gestatten, das romanische Vorbild genau
zu bestimmen, nämlich das Langhaus der Nikolaikirche vor [sic! -
Zu.] an der Havel. Romanische Okuli sind sonst in der Mittelmark nicht
bekannt. ...
"Auch in den benachbarten Quilitz
(jetzt Neu=Hardenberg), damals dem Herrn v. Prittwitz gehörig, fand
Schinkel als Architekt Beschäftigung und eine sehr freundliche Aufnahme.
Ein Wirthschaftsgebäude von bedeutendem Umfang auf dem Vorwerk Bärwinkel,
welches dort noch vorhanden, ist nach eigenem Urtheil Schinkels unter
diesen seinen frühesten Bauten der erheblichste und von eigenthümlicher
Anlage." >>> zurück |