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Verein
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Freunde
des Museums Europäischer Kulturen
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Von den Sozial- und Kulturwissenschaften wurde in den letzten Jahren ein tief greifender Wandel der modernen Gesellschaftsordnung diagnostiziert. Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde will diesem Wandel aus ethnografischer Perspektive in seinen verschiedenen historischen wie aktuellen Ausprägungen nachgehen. Die drei in den Blick genommenen Konzepte von Ort, Arbeit, Körper sind zentrale Säulen der europäischen Modernisierung, die die gesellschaftlichen Imaginationen, Erwartungen, Zugehörigkeiten, aber auch die Handlungsstrategien und Identitätsmodelle der Menschen in Europa seit dem 18. Jahrhundert wesentlich bestimmt und abgestützt haben. Die Wissenschaft "Volkskunde" ist selbst ein Produkt der Moderne. Sie entstand am Ende des 19. Jahrhunderts als Reaktion auf die Veränderungen der sich industrialisierenden Welt, in der sie Kontinuität und Tradition behaupten wollte. Ihr Augenmerk galt dann im 20. Jahrhundert mehr und mehr den Brüchen und Verwerfungen, die die Modernisierung begleiten. Als historisch argumentierende Gegenwartswissenschaft hat die Volkskunde/Europäische Ethnologie mit ihren methodisch reflektierten Zugängen des genauen Beobachtens und des behutsamen Ethnografierens die Chance, die in den letzten Jahren diskutierten großen Theorieentwürfe mit empirisch gewonnenen Befunden zu konfrontieren, zu dementieren oder zu präzisieren.
Einladende Institutionen: Ort: Weitere Informationen
zu Kontakt, Anmeldung, Programm und Begleitveranstaltungen finden Sie
auf der Homepage des Instituts für Europäische Ethnologie der
Humboldt-Universität zu Berlin:
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