Ausstellung
"Frühling im Herbst/Wiosna jesienia/Le printemps en automne"
Vom polnischen November zum deutschen Mai. Das Europa der Nationen 1830-1832.
Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen Staatliche Museen zu Berlin

in Verbindung mit dem Bundesarchiv - Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Verein der  
 Freunde des Museums Europäischer Kulturen

 

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Bericht Swinoujscie - Szczecin

Drodzy Kolezanki i Koledzy, wielcy Przyjaciele naszego projektu!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unseres Projektes!

Wie vorgesehen wurde die Ausstellung am Montag, dem 1. September, von einem Mitarbeiter des Städtischen Kulturhauses in Swinoujscie (Swinemünde), den sehr früh eintreffenden Soldaten und dem Kurator des Projektes, Gerhard Weiduschat, abgebaut. Die Direktorin des Städtischen Kulturhauses, Barbara Okon, bedankte sich noch einmal dafür, dass "diese anrührende Ausstellung" im Dom Kultury gezeigt werden konnte. Als Dank überreichte Frau Okon ein Besucherbuch, das während der Ausstellung auslag und aus dem wir im Anhang einige Stellungnahmen dokumentieren (Anlage 1). Zu den Öffnungszeiten wurde die Ausstellung nach einer Idee von Frau Okon mit Musik untermalt. Sie hatte hierfür vor allem Tschaikowsky und Chopin ausgewählt. Bei den Besuchern fand diese Art der Präsentation ein sehr positives Echo. Frau Okon und dem Vorsitzenden des "Vereins der Freunde von Swinoujscie", Andrzej Wronski, der zum Abschied drei Artikel aus seiner Feder über Fontane in Swinemünde übergab, sei noch einmal ganz herzlich für die organisatorische und ideelle Unterstützung des Projekts gedankt.
Auch in Swinoujscie waren wieder fünf polnische Soldaten mit einem Lastwagen zur Stelle, verluden und sicherten die Ausstellungswände mit der gebotenen Vorsicht und so konnte sich kurz nach 12.00 Uhr der kleine Konvoi mit dem Militärlastwagen und dem Privatwagen von Herrn Weiduschat, in dem drei der Soldaten mitfuhren, in Richtung Szczecin (Stettin) in Bewegung setzen, erneut war dabei die kurze Fahrt mit der Autofähre zwischen den Inseln Usedom und Wollin ein schönes Erlebnis.
Gegen 15.00 Uhr traf der Transport am Nationalmuseum auf der herrlichen ehemaligen Hakenterasse, der heutigen ul. Waly Chrobrego, ein und der Lastwagen konnte dank der zusätzlichen tatkräftigen Hilfe von vier Museumsmitarbeitern so schnell wie noch nie entladen und aufgebaut werden.
Am Mittwoch trafen Herr Dr. Rautenberg, in Vertretung der verhinderten Ministerin und unserer Schirmherrin Barbara Richstein, und ich selbst so früh in Szczecin ein, dass wir zunächst die Ausstellung in Augenschein nehmen und auch einige Radio- und Fernsehinterviews geben konnten. Daran an schloss sich eine sehr ertragreiche und von großer gegenseitiger Sympathie getragene erste Begegnung mit dem Direktor des Nationalmuseums, Herrn Lech Karwowski, an der auch Herr Weiduschat teilnahm. Übersetzt wurde hier und dann auch im Anschluss bei Eröffnung und Abendessen von dem Stettiner Kunsthistoriker Rafal Makala, einem Mitarbeiter des Museums und hervorragenden Kenner der Baugeschichte der Stadt. Trotz der harten Konkurrenz durch eine unglücklicherweise am selben Tag stattfindende Präsentation des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Szczecin waren zur Eröffnung etwa 50 Personen erschienen. Direktor Karwowski begrüßte die Anwesenden und moderierte im weiteren Verlauf die Veranstaltung. Zunächst ergriff Mariusz Holicki aus der Leitung des Marschallamtes der Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie) das Wort, ihm schloss sich Dr. Rautenberg an. Beide Beiträge sind im Anhang dokumentiert (Anlagen 2 und 3). Ich beschloss mit einer kurzen Einführung in das Ausstellungsthema die Rednerliste und führte anschließend durch die Ausstellung. Die Stellvertretende Stadtpräsidentin, Frau Dr. Anna Nowak, und der Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Bartlomiej Sochanski, der wesentlich zum Gelingen der Eröffnungsfeier beitragen hatte, waren ebenfalls anwesend.

Mit dem Standort Szczecin geht unsere Ausstellungslinie auf der polnischen Seite zu Ende. Für den 30. September und 1. Oktober haben wir im Museum Europäischer Kulturen in Berlin eine kleine Überholung der Ausstellung eingeplant. Immerhin hat sie auf polnischem Boden weit über 1000 km zurückgelegt.

Ich würde mich sehr darüber freuen, Sie bei der Eröffnung an unserem ersten deutschen Standort,

am Freitag, dem 3. Oktober 2003, um 11.00 Uhr,
im Dom zu Brandenburg an der Havel

begrüßen zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Pozdrawiam serdecznie
Ihr

Konrad Vanja


Patronat/Schirmherrschaft/Parrainage:
S. E. Der Botschafter der Republik Polen in Deutschland, Dr. Andrzej Byrt.
S. E. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen, Dr. Reinhard Schweppe.
Die Ministerin der Justiz und für Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Barbara Richstein

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