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Bericht Swinoujscie - Szczecin
Drodzy Kolezanki i Koledzy, wielcy Przyjaciele naszego projektu!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unseres Projektes!
Wie vorgesehen wurde die Ausstellung am Montag, dem 1. September,
von einem Mitarbeiter des Städtischen Kulturhauses in Swinoujscie
(Swinemünde), den sehr früh eintreffenden Soldaten und
dem Kurator des Projektes, Gerhard Weiduschat, abgebaut. Die Direktorin
des Städtischen Kulturhauses, Barbara Okon, bedankte sich noch
einmal dafür, dass "diese anrührende Ausstellung"
im Dom Kultury gezeigt werden konnte. Als Dank überreichte
Frau Okon ein Besucherbuch, das während der Ausstellung auslag
und aus dem wir im Anhang einige Stellungnahmen dokumentieren (Anlage
1). Zu den Öffnungszeiten wurde die Ausstellung nach einer
Idee von Frau Okon mit Musik untermalt. Sie hatte hierfür vor
allem Tschaikowsky und Chopin ausgewählt. Bei den Besuchern
fand diese Art der Präsentation ein sehr positives Echo. Frau
Okon und dem Vorsitzenden des "Vereins der Freunde von Swinoujscie",
Andrzej Wronski, der zum Abschied drei Artikel aus seiner Feder
über Fontane in Swinemünde übergab, sei noch einmal
ganz herzlich für die organisatorische und ideelle Unterstützung
des Projekts gedankt.
Auch in Swinoujscie waren wieder fünf polnische Soldaten mit
einem Lastwagen zur Stelle, verluden und sicherten die Ausstellungswände
mit der gebotenen Vorsicht und so konnte sich kurz nach 12.00 Uhr
der kleine Konvoi mit dem Militärlastwagen und dem Privatwagen
von Herrn Weiduschat, in dem drei der Soldaten mitfuhren, in Richtung
Szczecin (Stettin) in Bewegung setzen, erneut war dabei die kurze
Fahrt mit der Autofähre zwischen den Inseln Usedom und Wollin
ein schönes Erlebnis.
Gegen 15.00 Uhr traf der Transport am Nationalmuseum auf der herrlichen
ehemaligen Hakenterasse, der heutigen ul. Waly Chrobrego, ein und
der Lastwagen konnte dank der zusätzlichen tatkräftigen
Hilfe von vier Museumsmitarbeitern so schnell wie noch nie entladen
und aufgebaut werden.
Am Mittwoch trafen Herr Dr. Rautenberg, in Vertretung der verhinderten
Ministerin und unserer Schirmherrin Barbara Richstein, und ich selbst
so früh in Szczecin ein, dass wir zunächst die Ausstellung
in Augenschein nehmen und auch einige Radio- und Fernsehinterviews
geben konnten. Daran an schloss sich eine sehr ertragreiche und
von großer gegenseitiger Sympathie getragene erste Begegnung
mit dem Direktor des Nationalmuseums, Herrn Lech Karwowski, an der
auch Herr Weiduschat teilnahm. Übersetzt wurde hier und dann
auch im Anschluss bei Eröffnung und Abendessen von dem Stettiner
Kunsthistoriker Rafal Makala, einem Mitarbeiter des Museums und
hervorragenden Kenner der Baugeschichte der Stadt. Trotz der harten
Konkurrenz durch eine unglücklicherweise am selben Tag stattfindende
Präsentation des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Szczecin
waren zur Eröffnung etwa 50 Personen erschienen. Direktor Karwowski
begrüßte die Anwesenden und moderierte im weiteren Verlauf
die Veranstaltung. Zunächst ergriff Mariusz Holicki aus der
Leitung des Marschallamtes der Woiwodschaft Westpommern (Zachodniopomorskie)
das Wort, ihm schloss sich Dr. Rautenberg an. Beide Beiträge
sind im Anhang dokumentiert (Anlagen 2 und 3). Ich beschloss mit
einer kurzen Einführung in das Ausstellungsthema die Rednerliste
und führte anschließend durch die Ausstellung. Die Stellvertretende
Stadtpräsidentin, Frau Dr. Anna Nowak, und der Honorarkonsul
der Bundesrepublik Deutschland, Bartlomiej Sochanski, der wesentlich
zum Gelingen der Eröffnungsfeier beitragen hatte, waren ebenfalls
anwesend.
Mit dem Standort Szczecin geht unsere Ausstellungslinie auf der
polnischen Seite zu Ende. Für den 30. September und 1. Oktober
haben wir im Museum Europäischer Kulturen in Berlin eine kleine
Überholung der Ausstellung eingeplant. Immerhin hat sie auf
polnischem Boden weit über 1000 km zurückgelegt.
Ich würde mich sehr darüber freuen, Sie bei der Eröffnung
an unserem ersten deutschen Standort,
am Freitag, dem 3. Oktober 2003, um 11.00 Uhr,
im Dom zu Brandenburg an der Havel
begrüßen zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Pozdrawiam serdecznie
Ihr
Konrad Vanja
Patronat/Schirmherrschaft/Parrainage:
S. E. Der Botschafter der Republik Polen in Deutschland, Dr. Andrzej
Byrt.
S. E. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Polen, Dr.
Reinhard Schweppe.
Die Ministerin der Justiz und für Europaangelegenheiten des
Landes Brandenburg, Barbara Richstein
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