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Vorschau |
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Rückblick |
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12.6.2003
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Verborgene Schätze.
Das Textildepot in der Jebensstraße
Führung mit
Dr. Dagmar Neuland-Kitzerow
Nicht alle Depoträume des Museums
Europäischer Kulturen befinden sich Im Winkel. Bedeutende
Bestände werden im Depot Jebensstraße 2 in Charlottenburg
aufbewahrt. Dazu gehört das sehr umfangreiche Textilmagazin.
Die Kustodin Dr. Neuland Kitzerow führt Sie durch die zahlreichen
Räume und zeigt Ihnen unsere "verborgenen Schätze":
"Viele
von Ihnen kennen den Standort Jebensstraße, wo sich insbesondere
die Möbel- und die Textilsammlungen des Museums befinden.
Gern möchten wir Sie dort wieder einmal begrüssen und
Ihnen zeigen, dass sich in den letzten Jahren etliches im Umgang
mit und in der Pflege des Bestandes getan hat.
Seit Ihrem letzten Besuch in der Studiensammlung haben wir vieles
bewegt; für die Vorbereitung von Ausstellungen, für die
umfangreiche Leihtätigkeit am Museum, für die bessere
Lagerung und Pflege der textilen Kostbarkeiten. ..."
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| Trotz tropischer
Temperaturen fand das Angebot, eine Führung durch das Textildepot
mitzumachen, regen Zuspruch. Der Vorschlag, dies im kommenden Jahr
zu wiederholen, vielleicht mit einem anderen Schwerpunkt, weil natürlich
nur ein Bruchteil der "verborgenen Schätze" gezeigt
werden konnte, fand begeisterte Zustimmung. |
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... das Museum sammelt auch
Alltagskleidung. Wie dieses Kleid vom Beginn des 20. Jahrhunderts.
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am liebsten sind dem Museum überlassene Gegenstände, wenn
sie eine Geschichte haben ...
Wie das Kleid von Frau Rutenborn. |
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Stickmustertücher
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gestickte
Bänder
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geklöppelte
Bänder
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" ....
Insbesondere möchte ich Ihnen, neben vielen interessanten textilen
Objekten, ein Kleid aus dem späten Biedermeier vorstellen:
aus Seide, von leuchtendem Gelb, bemalt und glücklicherweise
noch recht gut erhalten.
Gern erzähle ich Ihnen die Geschichte dieser Erwerbung und
unsere Pläne für die Konservierung und Restaurierung dieses
wirklich beeindruckenden Objekts.
Das Museum beherbergt dieses Kleid nun schon etliche Jahre und betreut
es konservatorisch. Wir möchten es auch gern für die Sammlung
erwerben und restaurieren."
Aufgrund
der großzügigen Spende eines Mitgliedes ist der Erwerb
und die Restaurierung des abgebildeten Biedermeierkleides schon
jetzt möglich geworden.
Wir danken hierfür herzlich
und hoffen, dass noch viele Vereinsmitglieder mit ihrer Spende für
den Erhalt und die Bereicherung des Museumsbestandes beitragen.
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| Dr.
Dagmar Neuland erläutert, wie das Museum zu diesem Kleid gekommen
ist |
das geraffte
Oberteil
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der Rock
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Detail Saum
mit
Schleifen und Rosen
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die
Restaurierung:
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Zuerst
muss das Kleid gereinigt werden. Einige Reparaturen sind erforderlich.
Es sind auch Maschinennähte gefunden worden, deren Ursprung man
gerne herausfinden möchte . Die
schwierigste Aufgabe ist es, das Kleid zu glätten. Es wurde zusammengeknüllt
in einer Kommode gefunden. Der Stoff muss Stück für Stück
mit einem angefeuchteten Gorotex-Tuch belegt werden und mit Sand gefüllten
Säckchen beschwert werden. Die gesamte Restaurierung wird bestimmt
ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen. |
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